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Sonntag, 13. April 2014

Start mit Platz 2

Am 12. April 2014 traf sich die Lauftourfamilie zum Start in die Lauftour 2014. Die Seebensteiner hatten wie immer alles auf sehr gutem Niveau vorbereitet und so stand einem tollen Laufevent nichts mehr im Wege. Ich wusste noch nicht so recht wie ich heuer drauf bin und so ging es vor allem darum, einmal zu sehen wie ich heuer weiter tun kann. Das Ziel für heuer ist klar der Honolulu-Marathon am 14. Dezember. In der Vorbereitung habe ich mir wie im Vorjahr ein paar Läufe der Lauftour eingeplant.

Für mich ging es in erster Linie um die Orientierung in meine heurige Laufsaison. Wie im Vorjahr habe ich die Wettkämpfe als Speed-Training eingeplant, weil ich mich im Training, wenn ich alleine trainiere, nicht wirklich quälen kann. Da hilft es dann, zur Unterstützung ein paar Wettkämpfe zu machen. Was liegt da  in dieser Gegend näher, als die tollen und engagierten Veranstaltungen der Lauftour zu nutzen. Interessierte Veranstalter, die Veranstaltungen in hervorragender Qualität von Zeitnehmung über Läuferbetreuung bis Läuferbuffet und Siegerehrung anbieten laden ein. Zudem wird in allen Fällen sehr gute Infrastruktur geboten: Parkplätze, Umkleidemöglichkeiten, Läufer- und Zuschauerversorgung, Toiletten und Duschen usw. Dazu noch schöne, gut ausgeschilderte Läufe - einfach ideal!
Für mich kommt dann noch dazu, dass ich mich in meiner Alterklasse gut vergleichen kann und natürlich der Kick im Wettkampf noch ein wenig schneller zu laufen, als die Mitbewerber.
So gesehen war Seebenstein für mich heuer ein voller Erfolg, weil ich alle Ziele erreichen konnte. Ich hab' eine Standortbestimmung zusammengebracht, den 2. Rang in meiner Altersklasse erreicht und ein paar meiner Mitbewerber hinter mir gelassen.
Jetzt soll es in die nächste Runde gehen, bereits am 4. Mai in Erlach ist der 2. Lauf der Lauftour. Ich freu mich auch schon riesig darauf und bin guter Dinge - Seebenstein hat gezeigt, dass ich in guter Form bin und wenn ich keine großen Fehler mehr mache, könnte ich auch heuer wieder alle meine Zieler gut erreichen.

Montag, 3. Juni 2013

In the mud - Rain race in Wr. Neustadt


Der Akademieparklauf am 2.Juni 2013 in Wr. Neustadt war der 4. Lauf zur Lauftour 2013. In bewährter Manier hatte der Heeressportverein Marathon Wiener Neustadt alles für einen tollen Lauf vorbereitet. Allein - das Wetter wollte es anders. Trotzdem zauberten das Veranstaltungsteam einen ausgezeichneten Lauf hin und vielleicht war für die Teilnehnmer die Herausforderung des wirklich tiefen Bodens - teilweise des Schlamms - und die Wettersituation ein weiterer Kick.
Meine Serie der dritten Plätze ging weiter und so konnte ich auch beim Akademieparklauf wieder den 3.Platz erringen.
Die Regenfälle der letzten Tage, die in fast ganz Österreich zu Ausnahmesituationen geführt hatten, gingen auch an Wr. Neustadt nicht spurlos vorüber. Der Akademieparklauf als Crosslauf ausgeschrieben, machte daher dem Namen Crosslauf alle Ehre. Tiefe Wasserlachen auf der Strecke außerhalb der Sportanlage, auf den Wiesen tiefer Boden und auf den Parkwegen auch sehr viele Schlammstrecken, waren für dsie Läufer eine Herausforderung, die es galt anzunehmen. Hatte man sich einmal damit abgefunden, dass man schmutzig werden wird, war das ganze halb so schlimm.
Dem Veranstalter, es war der Heeressportzverein Marathon Wiener Neustadt kann man nur höchstes Lob zollen, denn der hatte trotz aller Widrigkeiten eine ausgezeichnete Veranstaltung - von der Anmeldung, über Labestellen und Läuferbuffet, bis zur Streckenabsicherung und Siegerehrung - hingezaubert. Zusätzlich ließ man sich den Mut nicht nehmen und versprühte von Anfang bis zum Schluss charmanten Optimismus.
Selbstverständlich ist ein Lauf mit derartigen Gegebenheiten eine sehr selektive Veranstaltung und verlangt auch dem Läufer einiges ab. Zumindest jenen Optimismus dem man beim Veranstalter positiv bemerkte, aber auch die Gabe mit besonderen Umständen und Erschwernissen umgehen zu wollen und der Wille, Herausforderungen anzunehmen und bewältigen, halfen sehr ein gutes Ergebnis zu kriegen. Der Funke ist auf jeden Fall übergesprungen und Veranstalter und Läufer hatten sichtlich Freude an der Veranstaltung. Positiv zu bewerten ist wieder einmal die äußerst hilfreiche Infrastruktur bei diesem Lauf und Harry Sorger, der sehr professionelle Sprecher, der das seinige am Gelingen und einer guten Kommunikation zwischen Veranstalter, Teilnehmern und zuschauern beitrug.
Ich konnte meine Serie der 3. Plätze fortsetzen. Nach Zöbern und Erlach gelang mir auch der Akademieparklauf recht gut und mit meiner Zeit von 49:39 bin ich absolut zufrieden. Auch für mich kann ich in Anspruch nehmen, dass ich mich gut auf die Bedingungen eingestellt habe. Ich hatte Spaß an der Herausforderung und habe mich von den Bedingungen nicht zu stark beeinflussen lassen.
So gesehen blicke ich dem Lauf in Ternitz mit großer Zuversicht entgegen. Viel Zeit ist ja nicht mehr, denn der ist am 9. Juni 2013.

Sonntag, 26. Mai 2013

Dritter in Erlach!

Am 26. Mai 2013 hielten die Tausenfüssler aus Bad Erlach wieder ihren Lauf ab. "Dem tüchtigen gehört das Glück!" - nach dem Wetter der letzten Tage und dem Wetterbericht für den Lauftag war es alles andere als ausgemacht, dass gutes Wetter herrschen wird. Die Lauftour zeigte sich von ihrer beste Seite: Freundliche vor allem kompettente Veranstalter, äußerst engagiertes Veranstaltungspersonal, beste Infrastruktur und ein Läuferbuffet das keine Wünsche offen ließ - ein Traum.
Nur laufen mussten wir selber. Und das gelang mir auch diesmal ganz gut. Eine Zeit unter 50 Minuten über 10 km ist etwas worüber ich mich schon freuen darf und nach dem 3. Rang in Zöbern, ist der Dritte in Bad Erlach eine willkommene Bestätigung.
Es hatte die Woche doch wohl so ausgesehen, dass man damit rechnen musste, dass es diesmal eher schlechtes Wetter geben wird. Edi Horvath und seine vielen Helfer hatten für alle Fälle vorgesorgt und damit Weitblick bewiesen. Dass es dann trotzdem noch gutes Wetter beim Lauf gab, schreibe ich wie gesagt dem Glück des Tüchtigen zu. Die Strecke war unverändert zu den Vorjahren und ging über 4 fast ebene Runden à 2,5 km auf Asphalt. Toll ausgeschildert und an vielen Stellen noch mit Einweisungs- und Absperrposten versehen gab es während des Laufes keine Probleme. An fast alle Stellen hatten sich Zuschauer verirrt, was auch sehr angenehm war, die Masse natürlich im Start-, Zielbereich, der wie immer ganz ausgezeichnet präpariert war. Außer dem doch eher starken Wind gab es keine Beeinträchtigungen die die Leistung unbedingt schmälern musste.
Ich persönlich hatte in der letzten Zeit mit dem Training eher Probleme (Motivation, Gesundheit, Muskeln, Gartenarbeit, etc.), so dass ich nicht unbedingt davon ausgehen konnte, meine beste Leistung zu bringen. Ging dann doch! Ich fühlte mich von der ersten Runde an wohl und hatte meine Mitbewerber immer um mich. Jene die ich nie erwisch, jene die ich gerne heuer noch überraschen möchte und jene von denen ich hoffe, dass sie mir auch in Zukunft den Vortritt an der Ziellinie überlassen. So gesehen lief es ganz gut, außer dass sich gefühlt der Wind immer dann drehte, wenn meine Route drehte und so hatte ich immer Gegenwind. Aber sei's drum, es ging gut: 49:12 über die 10 km auf dieser Strecke ist für mich eine gute Zeit, ich habe alles gegeben was ich konnte und bin mit meiner Vorstellung zufrieden.
Letztendlich war dies der Beginn einer Dreier-Serie von 10 km Läufen und wir werden uns nächsten Sonntag beim Akademieparklauf in Wr. Neustadt wieder über diese Distanz und 4 Runden allerdings auf Cross-Coutry Untergrund treffen. Eine Woche später und wieder am Sonntag, dem 9. Juni 2013, werden wir in Ternitz wieder den Asphalt aufreissen. Zehn Kilometer auf Asphaltstraßen mit eher unruhiger Route sind meistens sehr selektiv und bevorzugen erfahrene Läufer - da hab ich ja einiges zu bieten.
Die Lauftour macht anschließend eine Pause bis zum Lauf am 20. Juli in Aspang, was uns Läufern die Möglichkeit bietet unsere Trainingspläne zu adaptieren und ein par Nachjustierungen vorzunehmen. Ach ja - die Vorbereitung läuft gut!!! :-)

Sonntag, 14. April 2013

Guter Start in die Saison!

Schönes Wetter, schwere Srecke, alles in allem ein guter Lauf!
Bei tollem Laufwetter konnte ich gestern einen guten Start in die Saison hinlegen.Bei wunderschönem Laufwetter startete die Lautour 2013 in die heurige Saison. Wie schon traditionell in Seebenstein mit dem Birnbauer Gedenklauf. Ein Lauftourlauf  ist etwas Gutes, davon konnte sich die Läuferfamilie überzeugen. Tolle Veranstaltung, ein mehr als üppiges und ausghezeichnetes Buffet zu moderaten Preisen; bekannt gute Laune am Start und eine gute Infrastruktur für Läufer. So macht laufen Spaß, wenn man sich nur mehr um seine Leistung kümmern muss, weil für alles andere bereits vom Veranstalter gesorgt ist.

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt - galt für mich. Ich hab mir gedacht, dass ich nach dem ersten Lauf weiß, wie ich überwintert habe. War nicht so! Die Laufstrecke wurde geändert, ist länger und um einiges schwerer als noch im Vorjahr. So gesehen hat die Laufzeit keine Relvanz und ein Gefühl dafür wie ich drauf bin, konnte ich auch nicht entwickeln. Aber es machte wieder irrsinnigen Spaß.
Gut aufgehoben in der Lautour Läuferfamilie, viele Freunde und bekannte Gesichter und ein wiedersehen mit den Mitbewerbern - Gegner gibt's keine in meiner Altersklasse. Ach ja, es war mein erster Start in der M 60 und ich erreichte den 5. Rang in der Klasse. Wie gesagt, was das bedeutet weiß ich noch nicht - siehe oben.
So gehts mit Elan in die weiteren Trainingswochen und mit Freude an den Start in Zöbern beim DreiHügelLauf, in der Hoffnung, dass sich dann erahnen lässt, wie die heurige Saison werden kann. Spaß machts immer und so gesehen sind die schönen Tage fürs Training gut und am 4.Mai gehts voller Freude zum nächsten Wettkampf.

Samstag, 14. April 2012

Toller Start in die Lauftour!

Mit dem heutigen Lauf ist mir ein toller Start in die Lauftour gelungen. Zwar musste ich gegenüber der Vorjahreszeit fast 1 Minute nachgeben, konnte aber trotzdem unter 5'(km bleiben. Rang 65 in der Gesamtliste und 12. Klassenrang ist aus derzeitiger Sicht zufriedenstellend.
Ziel war den Status festzustellen und das ist gut gegangen. Das Ergebnis ist gut, wenn ich auch mit dem Verlauf des Laufes - was ich tat - nicht ganz zufrieden bin. Erste Runde viel zu schnell, was natürlich später zu büßen war. So bleibt die Beurteilung gespalten: Zeit gut - Lauf verbesserungsfähig!
Aloha - zu lieben was man hat - Es ist gut wie's ist!
Nächste Station wird der Brückenlauf in Leobersdorf sein, der über 10 km geht. Der zählt zwar nicht zur Lauftour, aber viele meiner Freunde aus der Lauffamilie werden dort sein. Auch diesmal wird es mehr um eine Bestimmung des Status gehen und vielleicht auch darum, den Ablauf des Wettkampfes besser zu timen.
Aber ich freu mich schon sehr darauf, weil das ein wirklich guter Lauf ist, mit einem coolen Veranstalterteam und vielen mit guten Freunden. Bis dann!

Sonntag, 29. Mai 2011

Akademieparklauf - bestes Wetter, toller Lauf!

Bestes Wetter an einem schönen Sonntagvormittag und ein Veranstalter, der eine super Veranstaltung hinzaubert. Die Lauftour zeichnet sich dadurch aus, dass sie wirklich hochklassige Läufe in der Serie hat. Der Akademieparklauf war da wieder einmal keine Ausnahme, sondern eher die Bestätigung. Die Lauftourfamilie fühlte sich wohl aufgenommen, wurde freundlich empfangen, ein guter Platzsprecher informierte gekonnt und wohl informiert und so wurde das ein stressfreier Vormittag unter Freunden. So empfand das nicht nur ich - denn meine Feunde sind's ja - sondern viele Läufer mit denen ich Kontakt hatte. Die Infrastruktur war wieder einmal ganz ausgezeichnet, die Strecke unterscheidet sich von den anderen 10 km-Events grundsätzlich und die Streckenposten und -sicherung, Labestellen und das Läuferbuffet - es war einfach alles ausgezeichnet organisiert. Zur Strecke noch ganz kurz: Es ist eine Cross-Strecke auf Parkwegen, sehr abwechslungsreich aber nicht ganz einfach, so ist mein Fazit: Bestzeitjagd auf die eigene 10km Bestzeit sollte man eher wo anders versuchen. Wer aber eine abwechslungsreiche Strecke mit einem tollen Streckenverlauf in einem wunderschönen Park sucht, ist da richtig. Alle vier Runden führen über die Sportanlage im Akademiepark, so dass auch die Zuseher auf ihre Rechnung kommen. Da springt der Funken leicht über und die Läufer fühlen sich ebenso wie die Zuseher wohl. Der Veranstalter vermittelte das Gefühl, sich zu freuen, dass die Läufer zu Besuch sind. Da war kein Krampf und keine Hektik, wohl informiertes, freundliches und professionelles Personal - auch das trug zu einem guten Gefühl bei.
Mein Lauf war von Haus aus gut, hatte ich doch heute meinen kleinen Trainer (Foto) zur Verstärkung. Ohne Schmäh - ich tu mich da immer recht hart am Akademieparklauf. Zwar konnte ich meine Vorjahreszeit verbessern, doch ansonsten sind die Verhältnisse zu meinen Mitbewerbern wieder hergestellt. Eine gute Wettkampfleistung, mit der ich zufrieden sein kann. Zwei Wochen Lauftourpause, dann geht es am 18. Juni 2011 in Ternitz weiter. Die Pause möchte ich zu längeren Einheiten nutzen, so dass meine 10km-Zeit leiden wird. Aber was soll's eigentlich bin ich ein Marathonläufer - und das ist das Ziel. Da freu' ich mich über alle Erfolge auf den kürzeren Distanzen - aber es bleibt dabei - so schön manchmal der Weg ist: Nur das Ziel ist das Ziel!!!

Sonntag, 22. Mai 2011

Hitzeschlacht in Bad Erlach!

Das war heute eine echte Hitzeschlacht in Bad Erlach am Ortslauf. Die Lauftour war zu Gast und fand einen einfach ausgezeichnet organisierten Lauf vor. Edi und seine Tausendfüßler hatten wirklich ganze Arbeit geleistet. Eine herzliche Aufnahme der Läufer, alle Mitarbeiter des Veranstalters wussten gut Bescheid und konnten bei Problemen helfen und die Infrastruktur (inkl. Parkplätze und Duschen) ist auch ganz ausgezeichnet in Bad Erlach. Dadurch das der Lauf mitten im Ort stattfindet und die Veranstalter ein ordentliches Läuferbuffet zur Verfügung stellen, aber auch die lokale Gastronomie ganz ausgezeichnet ist, fühlen sich auch die Zuschauer wohl. Das überträgt sich auf die Läufer.
Die Strecke (2,5 km x 4 Runden) auf Asphalt ist eben, aber besonders bei dem heutigen Wetter, 28° C, eine Herausforderung - auch für die gut organsisierten Labestellen und die Erste Hilfe. Alles in allem eine tolle Lauftourveranstaltung, die wie ich meine Qualität hat.

Wie ging's mir? Naja, sehr warm war auch mir, aber ich wurde in meiner Meinung bestätigt, dass ich bei extremen (Wetter-)Bedingungen nicht so stark abbaue wie meine Mitbewerber. Die Selektion und Herausforderung machte und war das Wetter. Ich konnte mich gut einstellen und habe relativ schnell mein Tempo gefunden, welches ich gut bis zum Schluss laufen konnte. Mut zum Risiko wurde heute nicht belohnt (Ausfälle und Tempoverlust zum Schluss), eher schon sich gut einschätzen zu können und die Leistungsgrenzen zu kennen. Dadurch ist das Tempo nicht so wie ich es gerne gehabt hätte, aber ich konnte Athleten, die sonst weit vor mir sind heute in Zweikämpfe zwingen und den einen oder anderen gewinnen.
Letztendlich hat mir wieder, wie so oft der Huna-Satz "Die Welt ist wie Du sie siehst" geholfen. Ich hab' mich von Beginn an versucht über das schöne Wetter und die Sonne zu freuen und obwohl mir auch sehr heiß war, habe ich es geliebt und war während des ganzen Laufes nicht unzufrieden.
Am nächsten Sonntag, den 29. Mai 2011, geht es in Wiener Neustadt mit dem Akademieparklauf weiter. Da freu ich mich schon drauf, denn das ist ein zwar schwieriger, aber von der Strecke und Veranstaltungsseite her wunderschöner Lauf. Aloha, a hui hou!

Samstag, 14. Mai 2011

Drei Hügel in Zöbern

Tolles Laufwetter und eine Strecke mit ganz eigenem Charakter erwartete uns Läufer in Zöbern. Die Lauftour hat mit dem Drei-Hügel-Lauf in Zöbern einen selektiven Lauf mit einem tollen Streckencharakter. Für Läufer die Herausforderungen lieben ein echter Gewinn. Die Damen und Herren um Wolfgang Tobler legten eine wirklich nette Veranstaltung hin, bei der vom Empfang der Läufer bis ins Ziel grundsätzlich alles gepasst hätte. Wenn nicht - ja wenn da nicht irgend ein Halblustiger einen Pfeil verdreht hätte und somit einige Läufer - auch ich - in die Irre gelaufen wären! Das mag ich aber nicht dem Veranstalter anlasten, wenngleich eine zusätzliche Sicherheit (z.B. Bodenmarkierung, Baummarken) nicht schlecht gewesen wär. Aber noch einmal: Empfang super, Buffet freundlich und engagiert, Shuttle zu den Duschen :-), Strecke :-))).

Wie ging's mir? Ich hab' die Herausforderung genossen. Ich mag die Strecke, die sehr selektiv aber wunderschön ist und die Charakteristik der Buckligen Welt wiederspiegelt. Mir gefallen halt Veranstaltungen, die ein eigenes Flair haben und das wird meist vom Veranstaltungsteam, der vorhandenen Infrastruktur und von der Strecke geprägt. Außer das ich bei der zweiten Selektion - verdrehter Pfeil und falsch abgebogen - Pech hatte, hatte ich einen schönen Lauf. Das Wetter war gut, die Strecke hat mir wirklich ausnehmend gut gefallen und ich war gut drauf. So gesehen bin ich mit meinem Lauf zufrieden und habe ein gutes Gefühl für die folgenden Wettkämpfe.

Jetzt gehts in die Vorbereitung zum dritten Lauf der Lauftour und da ist ja nicht mehr so viel Zeit, denn der ist am 22. Mai 2011 in Erlach - bis dahin!

Samstag, 30. April 2011

Gut gestartet!

Ja das war doch wieder etwas! Die Lauftourfamilie traf sich wie alljährlich zum Tourstart in Seebenstein. Bei tollem Laufwetter hatten sich die Seebensteiner ins Zeug gelegt und einen schönen Lauf veranstaltet. Die Aufnahme war freundlich und funktionierte wirklich gut - das war nicht immer so! Soweit ich das mitgekriegt war es eine tolle Veranstaltung und damit ist die Lauftour erfolgreich in 2011 gestartet.
Es waren wieder die üblichen Verdächtigen am Start und es ist schön gewesen, die Lauftourfamilie wieder zu treffen. Vierzehn Tage nach dem Marathon habe ich das eher als ein "social event" gesehen und wollte eigentlich nicht auf Druck laufen. Wie das Leben so spült - am Start ist alles vergessen und man hechelt so schnell und so lange man kann. Daher bin ich eigentlich zum Schluss eine schnellere Zeit gelaufen als ich wollte.
Letztendlich und als Fazit: Eine schöne Veranstaltung mit einem für mich ausgezeichneten Ergebnis. Die Lauftour geht weiter am 14. Mai 2011in Zöbern mit dem Dreihübellauf. Zu laufen 9.000 m mit 300 Höhenmetern. Das wird eine Herausforderung und selektiv, da freu ich mich schon drauf!

Montag, 18. April 2011

Mein Vienna City Marathon - voller Erfolg!

Das war ein voller Erfolg: 3:54:50 am Vienna City Marathon. Bei tollem Wetter und auf einer großartigen Veranstaltung blieb kein Wunsch offen. Mein neues System zeigte sich als zielführend und so war ich mit dem Lauf umfassend zufrieden.
Nachdem ich mich schon vor längerer Zeit entschieden habe mein System umzustellen, war dies der Test, ob es funktionieren würde. Gleich vorneweg: Es ging super!!! Ich fühlte mich auch schon in der letzten Zeit relativ gut und war komplett angst(spannungs-)frei.
Da konnte es ja dann voll Freude los gehen und das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite. Es gab schon beim Start richtig gut Laune, die sich übertrug. Ich lief einmal nach innerer Uhr weg und stellte recht bald fest, dass das richtig gut laufen wird. Die 5 km Durchgangszeiten lagen fast bis zum Schluss bei etwas über 27 Minuten. Gefühlsmäßig war ich immer gut drauf und hatte den ganzen Lauf eine "Mords-"gaudi. So bekam ich auch die anderen Läufer um mich herum und das Publikum (immerhin etwa 400.00 Leute) gut mit.
Zum Schluss Gänsehaut am letzten Kilometer und im Zieleinlauf am Heldenplatz, denn die Straßen waren voll mit Leuten und der Zielbereich ebenso. Die Stimmung in der Stadt war phänomenal. Im Volksgarten und zwischen den Museen hatten es sich die Läufer gemütlich gemacht, das Wetter war einfach ideal, eine entspannte Atmosphäre und Finisher und Läufer die sich selbst und mit den vielen Zuschauern feierten.

Ergebnis:
42,195 km in 3:54:50

1. Halbmarathon: 1:55:09

2. Halbmarathon: 1:59:40

Gesamtrang: 3070

Klassenrang: 150

Sonntag, 20. März 2011

Vienna Energie Halfmarathon - First Competition!

Als ersten Wettkampf für heuer, habe ich mir den Wien-Energie Halbmarathon ausgesucht. Und es wurde ein cooles Ding! Erstens vom Wetter, weil's nicht wirklich warm war und zweitens weil es ganz ausgezeichnet lief.
Ich hatte ja wirklich Sorge mit meinem neuen Laufkonzept und dem "Training". Dass es dann so gut gehen wird konnte ich nicht erahnen und bin darüber sehr froh.
Wie ging's? Endzeit 1:44:58 - wesentlich schneller als ich glaubte.
Ich hatte da eher eine Zeit so um 1:50 im Sinn. Die Zwischenzeiten zeigen, dass es einfach gut gegangen ist: 0-7 km: 35:41, 7 km-14 km :35:06, 14 km - 21 km: 34:10.
Mit diesem zufriedenstellenden Ergebnis gehe ich in das nächste Training und freu mich schon auf den Vienna City Marathon am 17. April 2011.
Allen die mir Freude am Lauf gewünscht haben - EIN HERZLICHES DANKESCHÖN!

Dienstag, 15. Februar 2011

Slow? No Matter!

Noch 61 Tage zum Vienna City Marathon und es ist Zeit sich Gedanken zu machen - Wie angehn? Wie schon erwähnt, möchte ich diesmal eine für mich ganz besondere Art des Herangehens wählen. Habe ich mich bisher immer an zielorientierten Trainingsplänen entlanggehantelt, möchte ich diesmal aus einem ordentlichen - wenn auch nicht auf den Vienna City Marathon focussierten - Ausdauertraining starten.
"Aus dem Gefühl heraus und was der Körper gerne und leicht hergibt" - möchte ich das Ding angehen. Es soll für mich eine neue Erfahrung werden. Ich möchte gerne ein paar mentale Fähigkeiten noch jetzt im Training üben, vor allem aber beim Vienna City Marathon einsetzen. Was sind die Kriterien? Eingangstempo aus dem Gefühl anlaufen - ohne Uhr und anders "Glumpat" - sensibel auf Körpersignale reagieren und wenn der Schmerz kommt und der kommt ganz sicher, entsprechendes Mentalcoaching. Das horcht sich jetzt ganz cool und selbstverständlich an, ist aber für mich eine komplett neue Übung.
Was erwarte ich mir eigentlich davon? Wenn ich das so genau wüsste! - aber vielleicht: mehr Verantwortung selber übernehmen (und nicht einem Trainingsplan schulden), größere Sensibilisierung für Körpersignale und den eigenen Leistungshorizont, gezielter Einsatz mentaler Fähigkeiten (Selbstsuggestion ???)
Wie weiß ich ob es gelungen ist? Stell ich nachher fest! Spaß an der Freud' könnte ein Parameter sein.

Ach alles egal - ich will einfach etwas Neues ausprobieren! Ich will einen Marathon laufen, aber es ist mir einfach nicht danach zu sehen ob ich doch noch 2Minuten auf 42,195 km gewinnen kann.

Sonntag, 7. November 2010

Lauftourehrung in Lanzenkirchen

Die gestrige Lauftourehrung war wieder ein erfolgreiches Teil im Puzzle einer erfolgreichen Geschichte. Alle Veranstalter hatten sich voll engagiert und so waren die einzelnen Läufe der Lauftour für die Sportler - seitens der Veranstaltungen und der Infrastruktur - sehr erfreuliche Ereignisse. Selbst wenn man mit der eigenen Performance nicht zufrieden war, an der Veranstaltung war's nicht gelegen. Siehe Vorberichte!
Die Lauftourehrung gesellte sich da in die Reihe der tollen Veranstaltungen. Ein wirklich ausgezeichnetes Ambiente und erfolgreich bemühte Veranstalter setzten der Lauftour 2010 einen durchaus erfreulichen und positiven Abschluss. Schön daran auch, dass es um die Sportler ging und die sich im Mittelpunkt der Bemühungen sahen. Eine Großfamilie von mehreren hundert Mitgliedern vom Knirps bis zum echten Oldie (70+) feierte miteinander. Da gilt es an dieser Stelle einmal mehr, einen Dank Richtung Lauftourorganisation zu senden. Dass die für 2011 eine Fortführung der Lauftour angekündigt hat, ist eine besondere Freude.

Sonntag, 31. Oktober 2010

Meine Lauftour 2010

Am 6. November findet die Lauftourehrung in Lanzenkirchen statt. Grund genug sich Gedanken zu machen wie es lief und ein Resumé zu ziehen. Beginnend im April (Seebenstein) bis Ende Mai ( Wiener Neustadt) versuchte ich unter 5 Minuten/km zu laufen. Gelungen ist es mir ganz knapp in Seebenstein, Erlach und außerhalb der Lauftour in Leobersdorf beim Brückenlauf.
Ab Juli setzte ich dann mit einem Multifunktionstraining an - wobei zuerst kein Trainingseffekt spürbar war. Allerdings ich merkte schon, dass das moderate Krafttraining und die Stabilisierungsübungen auf MFT-Board, Sitzbällen, Gymnastikball usw. Veränderungen brachten.
Auswirkungen merkte ich ab September (Feistritz), wo ich im Gelände relativ gut die Verbesserungen im Bereich Kraft und Hüft- bzw. Gelenksstabilität bemerkte.
Letztendlich führe ich darauf zurück, dass mir dann im Oktober in Grimmenstein und in Lanzenkirchen ganz ausgezeichnete Läufe gelungen sind.
Soll bedeuten: Ich bin mit meiner Performance auf der Lauftour zufrieden. Verbesserungen sind möglich und erstrebenswert. Meinen unmittelbaren Mitstreitern in der Alterklasse bin ich nähergerückt und der schlußendlich erreichte 13. Gesamtrang nach 12 Läufen entspricht absolut meinem Leistungsniveau.

Mittwoch, 13. Oktober 2010

Feines Ende der Lauftour 2010!

Bei herrlichstem Laufwetter wurde am Sonntag in Lanzenkirchen die Lauftour 2010 beendet. Wie bei der Lauftour auf allen Läufen: Super Veranstaltung! Da kann man nicht meckern. Ein engagierter Veranstalter zeigte mit einer Gemeinde, die ihn unterstützt hat, was möglich ist. Und die Läufer dankten es. Sie kamen zahlreich, gut gelaunt und zeigten was sie können. Auch das Publikum war super drauf, vom Zielpublikum bis zu den Zaungästen am Rande der Strecke. Mit diesem letzten Lauf geht die Laufserie zu Ende - aus meiner Sicht ist es noch zu früh für ein Fazit. Da lasse ich die ganze Sache noch wirken.
Meinen Lauf in Lanzenkirchen kann ich aber schon beurteilen und der war gut. Es war mein bester Lauf heuer und ich bin mit dem Ergebnis rundum zufrieden. Bereits vom Start weg reihte ich mich gut ein und hatte meine unmittelbaren Mitbewerber gut im Griff - respektive sie mich. Zum Schluss konnte ich mich noch nach vor etwas verbessern, von hinten war keine Gefahr. Wie es aussieht werden meine 10km-Zeiten jetzt besser und ich freue mich schon auf das Training der nächsten Tage. Planung muss jetzt auch wieder sein, die Lauftour ist aus - quo vadis, Helemano?
Jetzt geht es vor allem darum, eine neue Planung für den Winter aufzulegen, Training wie Wettkämpfe und die als richtig empfundene Steigerung des Multifunktionstrainings fortzusetzen. Aber das wird eine neue Geschichte.

Samstag, 2. Oktober 2010

Grimmenstein - fein gelaufen!

Bei tollem Laufwetter - 17° C bedeckt - ging heute das Grimmensteiner Lauf-Event in Szene. Eine schöne Strecke, ein bemühter Veranstalter aber leider wenig Publikum waren der Rahmen, für diesen schönen Lauf. Dieses war der vorletzte Lauf der Lauftour und auch dieser war ausgezeichnet veranstaltet. Da kann man sich auf die Lauftour 2011 bereits jetzt freuen.
Ich wusste nicht ganz wie ich es angehen will. In der Vorwoche etwas verkühlt, war mir absolut nicht klar, was ich machen kann. Ich hab mich dann entschieden, dass ich wegrenn'
was ich kann und warte bis ich eingeh. Tolle Taktik - oder? Aber ich hab mir eben gedacht zu Tode gefürchtet ist auch gestorben uns schlussendlich mit viel Glück kann es ja auch klappen. Ich hatte das Glück und legte einen feinen Lauf hin, bei dem meine Kraft bis zum Schluss reichte. Meine Mitbewerber hatte ich gut unter Kontrolle, die schnelleren sah ich wie immer von hinten und hoffte, dass mich die ganz schnellen nicht überrunden.
Die Auswertung ergibt, dass dies heuer mein bester Lauf über eine Distanz von unter 10 km war und das macht Hoffnung. Nächsten Sonntag ist der letzte Lauf der Lauftour in Lanzenkirchen dran und der geht über 10 km. Danke allen, die vom Streckenrand mich ermuntert haben, heute mein Ding zu machen - es war fein!
Mahalo nui loa! Aloha e malama pono!

Samstag, 11. September 2010

Selektiver Lauf in Hochwolkersdorf

"Bucklige Welt Profil" - war die Ankündigung des Veranstalters und so war es dann auch. Ein sehr selektiver Lauf, war der heutige Schidahahnlauf in Hochwolkersdorf. Da war wirklich alles dabei: ebene Asphaltstrecke, Waldwege von guter Untergrund bis tiefer Boden, von steil rauf bis steil runter. Aufgabe war, dass ganze Ding nicht zu optimistisch zu beginnen aber schlussendlich eine gute Zeit ins Ziel bringen. Kurz vor dem Start hab' ich mich noch mit den Heereesportverein-Mädels fotografieren lassen und dann ging es ab! Kurz gesagt, es ist mir gut gelungen mich einzustellen und nach einem eher vorsichtigen ersten Kilometer, habe ich gemerkt, dass ich doch noch ein wenig zulegen kann. Da kam die erste Steigung und auch die ist mir gut gelungen. Kann nichts mehr passieren - außer ich verrenn' mich. Alles Bestens ausgegangen und zum Schluss kann ich mit meinem Ergebnis zufrieden sein - auch im Lichte der Zeiten, die meine Mitbewerber hingelegt. haben. Damit geht die Lauftour in die Schlussrunde, denn es sind nur mehr zwei Läufe: das Grimmensteiner Lauf-Event und der Ortslauf von Lanzenkirchen.

Samstag, 4. September 2010

Lauftour geht weiter!

Die Lauftour ging heute in Feistritz am Wechsel in die nächste Runde. Ein 7 km Crosslauf stand am Programm. Donner und starker Regen vor dem Lauf - tolles Laufwetter während des Laufes. Der Regen hatte den Boden aufgeweicht und so gab es tiefen Boden auf einer kurzen aber steilen Bergabstrecke im Wald und ebenso auf einem kurzen nassen Asphaltstück. Nichts für Schönwetter-Asphaltläufer aber für die Lauftourfamilie eine willkommene Abwechslung und Herausforderung. Die Strecke ist selektiv und verlangt - ist der Untergrund so wie heute - nicht nur läuferische Fähigkeiten, sondern auch Geschicklichkeit mit den Bedingungen umzugehen und Mut sich auf die teilweise rutschigen "Abfahrten" einzulassen. Das Schuhwerk war durch den Wechsel von nassem Asphalt auf tiefen rutschigen Boden ebenfalls ein Thema.
In Huna heißt Aloha auch: Zu lieben was man hat (kann, schafft usw.) Glücklich zu sein mit seiner Leistung. Sich nicht weiter hinauf zu lizitieren sondern mit sich eins zu sein. Auch dieses Glücklich und Eins sein ohne Einschränkung zu genießen.
Ich glaub' mir ist der Lauf heute gut gelungen und ich bin mit meiner Leistung glücklich. Ganz sicher gibt es noch etwas zu verbessern - vorerst aber liebe ich meine heutige Leistung und Lebe im Aloha-Spirit.

Sonntag, 11. Juli 2010

Hitzeschlacht in der Buckligen Welt

Das wurde eine echte Hitzeschlacht, gestern in Krumbach. Am Programm stand der 10 Meilen Lauf des run+roll in der Buckligen Welt im Rahmen der Lauftour 2010. Außentemperatur beim Start um 17:00 noch gute 32°. Gefühlt waren nur jene gekommen, die wasserscheu sind und daher nicht ins Bad wollten ;-). Die Veranstaltung hätte sich sicher mehr verdient, so wurde der 10 Meilen-Lauf eher ein Minderheitenprogramm.
Was noch immer gewaltig ist, denn es war beeindruckend mit den Skatern und den verschiedenen anderen Laufveranstaltungen, was sich da in Krumbach dann im Ziel tummelte. Eine super Organisation sorgte für einen Event von bleibendem Eindruck. Von Parkplatzbereitstellung, Einweisung, Shuttlebus, Aufnahme, Laufstrecke, Streckensicherung, Labestellen, Siegerehrung, Rahmenveranstaltung bis zur Abfahrt - Ein reueloses Vergnügen in einem Guß! :-)))
Ich war das erste Mal da, aber ich komm' sicher wieder!
Ich für meinen Teil war mit meinem Lauf sehr zufrieden. Das Wetter war mein's! Ich hab meine besten Ergebnisse immer bei derartigen Extremwetterbedingungen. Nicht so sehr deswegen, weil ich dann auf einmal besser wäre, sondern weil im Vergleich meine Mitbewerber mehr leiden und ich meine Ergebnisse relativ normal halten kann. So auch bei der gestrigen Hitzeschlacht in Krumbach. Der Veranstalter hatte zusätzliche Labestellen eingerichtet und beim Start nochmals alle Teilnehmer aufgefordert, den Bedingungen Tribut zu zollen und nicht an Grenzen zu gehen.
Zuerst fast 10 km bergab, ein "Asphalt 6er", auf der Straße (teilw. Radeweg) von Zöbern nach Bad Schönau in der prallen Sonne mit wenig Schattenabschnitten - volles Rohr. Dann von Bad Schönau nach Krumbach - leicht ansteigend, was die letzten Körner hergaben. Und die Sonne war noch immer da.
Mein Resumé: Alles richtig gemacht! Das Ergebnis ist super, ich habe meine Leistung gebracht. Zu den Mitbewerbern halten sich die Ergebnisse im positiven Bereich. Gegenüber Läufern die sonst bis zu 2 Minuten vor mir sind, war ich im Extremfall 6 Minuten schneller. Bei einer Laufzeit von fast eineinhalb Stunden horcht sich das nicht viel an - aber Leute: "Das war echte Arbeit!"
Was sagt Huna dazu:
Jetzt ist der Augenblick der Macht (Energie, Kraft, usw.) Das hilft! Ich habe jetzt und hier die Möglichkeit unter diesen Umständen etwas zu tun, das ich will. Ich habe Bedingungen, die ich nicht schaffen kann - die ich jetzt ausnützen kann. Nur jetzt, hier und heute! Das will ich gerne tun!

Sonntag, 20. Juni 2010

Ternitz - Grenze im Kopf!

Die Grenzen sind im Kopf - wie es scheint! Tolles Wetter, schöne Strecke, gute Veranstaltung und super motiviert. Was das war? Ich und der Ternitzer Stadtlauf!
Derzeit zerschelle ich aber an meiner persönlichen Grenze, die ich vermutlich im Kopf habe. Ich Lauf da mein Ding und bemüh mich ja auch während des Laufes - trotzdem, die Zeit ist über 50 Minuten. In Oberpullendorf waren es 18 Sekunden, in Ternitz 12. Interessant an der Geschichte: Der durchschnittlicher Puls während des Wettkampfes sinkt. Bin ich ein fauler Sack - oder will mein Unterbewusstsein nicht?
Ach ja - es war ein schöner Lauf, die Veranstaltung war gut und die Ternitzer wie immer gut aufgelegt! Ich wär auch gern mit meiner Leistung zufrieden - fehlen derzeit gerade Mal 13 Sekunden ;-)
Der Ternitzer Lauf zählt zur Lauftour und auch von diesem Lauf, kann man nur Gutes berichten. Infrastruktur, Check in, Streckensicherung, Läuferbuffet, Publikum and so on - alles Super. Zusätzlich hat der Verein ein tolles Angebot vorbereitet wo man sich wirklich umfassend und ganz ausgezeichnet versorgen konnte mit Grillhenderl, Kaffee .... Im Läuferpackage eine Eintrittskarte fürs Erlebnisbad! Bei etwas besserem Wetter wär das ein Tag in Ternitz vom Feinsten geworden. Ich hab' die Karte verfallen lassen und bin nach Hause gefahren.
Aber das war ein tolles Angebot der Ternitzer an alle Läufer und Gäste - dafür ein herzliches Dankeschön :-))).