Mittwoch, 8. September 2010

Halbmarathon im Akademiepark


Am Sonntag konnte ich mit meinen Heeressportvereins-Schwestern und Brüdern im Akademiepark einen Halbmarathon trainieren. Vorerst zu Trainingszwecken gestartet, holte mich der Ehrgeiz ein und ich lief dann doch schneller als ich eigentlich wollte.
Es sollte ein Trainingslauf werden - so gesehen habe ich mein Ziel verfehlt, denn ich hab' mich halt mitreißen lassen. Schön war, wieder mit meinen Freunden vom Heeressportverein Wiener Neustadt beisammen zu sein und gemeinsam etwas zu unternehmen. Schönes Wetter, gut gelaunte Veranstalter, ambitionierte Läufer und eine nette Runde zum Ausklang. Danke Elvira und Bruno - es war super.
Am Samstag gehts jetzt zum "Schnidahahnlauf" in Hochwolkersdorf. Etwas über 10 km mit "Bucklige Welt Profil" - stark hügelig bis anstrengend bergauf! Ich freu mich schon drauf, denn mein kleiner Trainer wird mich begleiten. Ansonsten möchte ich meine Zeit aus 2008 verbessern und werde mich in der großen Lauftour-Familie und mit meinen Mitbewerbern wohl fühlen. Wär' nett wenn noch ein paar mehr Leute da wären die ich kenne!

Samstag, 4. September 2010

Lauftour geht weiter!

Die Lauftour ging heute in Feistritz am Wechsel in die nächste Runde. Ein 7 km Crosslauf stand am Programm. Donner und starker Regen vor dem Lauf - tolles Laufwetter während des Laufes. Der Regen hatte den Boden aufgeweicht und so gab es tiefen Boden auf einer kurzen aber steilen Bergabstrecke im Wald und ebenso auf einem kurzen nassen Asphaltstück. Nichts für Schönwetter-Asphaltläufer aber für die Lauftourfamilie eine willkommene Abwechslung und Herausforderung. Die Strecke ist selektiv und verlangt - ist der Untergrund so wie heute - nicht nur läuferische Fähigkeiten, sondern auch Geschicklichkeit mit den Bedingungen umzugehen und Mut sich auf die teilweise rutschigen "Abfahrten" einzulassen. Das Schuhwerk war durch den Wechsel von nassem Asphalt auf tiefen rutschigen Boden ebenfalls ein Thema.
In Huna heißt Aloha auch: Zu lieben was man hat (kann, schafft usw.) Glücklich zu sein mit seiner Leistung. Sich nicht weiter hinauf zu lizitieren sondern mit sich eins zu sein. Auch dieses Glücklich und Eins sein ohne Einschränkung zu genießen.
Ich glaub' mir ist der Lauf heute gut gelungen und ich bin mit meiner Leistung glücklich. Ganz sicher gibt es noch etwas zu verbessern - vorerst aber liebe ich meine heutige Leistung und Lebe im Aloha-Spirit.

Dienstag, 17. August 2010

Sommerliches Bodenverdichten - stressless koffern!

Ich bin schon lange nicht so gerne und vor allem nicht so viel gelaufen wie in diesem Sommer. Leider auch schon lange nicht mehr so planlos. Aber es machte irrsinnigen Spaß und planlos muss ja nicht schlecht sein. Zumindest habe ich ein Zuwachsen der Laufstrecken verhindert und durch Bodenverdichtung für eine feste Unterlage gesorgt. Aber ich bin natürlich bar jeder Erfolgschance gelaufen. Aber ich hab jede Menge Psychohygiene auf diesen Läufen betrieben - und das Leben ist wie du es siehst: "Das war für mich ganz wichtig und gut!"
Jetzt geht's zurück zu dem was ich auch gern mach, mich mit meinen Mitbewerbern auf Läufen der Lauftour messen. Da freue ich mich schon auf den 4. September, denn da wird in Feistritz am Wechsel die Lauftour zu Gast sein. Sieben Kilometer bei einem wunderschönen Panoramalauf. Ich freu mich schon sehr darauf und da es nur mehr 18 Tage sind, werde ich mich bei meinen nächsten Trainings entsprechend konditionieren und fokussieren.
Ich würde mich jedenfalls sehr freuen, wenn ich viele meiner Mitbewerber dort wieder sehe. Dass es ein schöner Lauf wird, davon gehe ich aus!

Sonntag, 11. Juli 2010

Hitzeschlacht in der Buckligen Welt

Das wurde eine echte Hitzeschlacht, gestern in Krumbach. Am Programm stand der 10 Meilen Lauf des run+roll in der Buckligen Welt im Rahmen der Lauftour 2010. Außentemperatur beim Start um 17:00 noch gute 32°. Gefühlt waren nur jene gekommen, die wasserscheu sind und daher nicht ins Bad wollten ;-). Die Veranstaltung hätte sich sicher mehr verdient, so wurde der 10 Meilen-Lauf eher ein Minderheitenprogramm.
Was noch immer gewaltig ist, denn es war beeindruckend mit den Skatern und den verschiedenen anderen Laufveranstaltungen, was sich da in Krumbach dann im Ziel tummelte. Eine super Organisation sorgte für einen Event von bleibendem Eindruck. Von Parkplatzbereitstellung, Einweisung, Shuttlebus, Aufnahme, Laufstrecke, Streckensicherung, Labestellen, Siegerehrung, Rahmenveranstaltung bis zur Abfahrt - Ein reueloses Vergnügen in einem Guß! :-)))
Ich war das erste Mal da, aber ich komm' sicher wieder!
Ich für meinen Teil war mit meinem Lauf sehr zufrieden. Das Wetter war mein's! Ich hab meine besten Ergebnisse immer bei derartigen Extremwetterbedingungen. Nicht so sehr deswegen, weil ich dann auf einmal besser wäre, sondern weil im Vergleich meine Mitbewerber mehr leiden und ich meine Ergebnisse relativ normal halten kann. So auch bei der gestrigen Hitzeschlacht in Krumbach. Der Veranstalter hatte zusätzliche Labestellen eingerichtet und beim Start nochmals alle Teilnehmer aufgefordert, den Bedingungen Tribut zu zollen und nicht an Grenzen zu gehen.
Zuerst fast 10 km bergab, ein "Asphalt 6er", auf der Straße (teilw. Radeweg) von Zöbern nach Bad Schönau in der prallen Sonne mit wenig Schattenabschnitten - volles Rohr. Dann von Bad Schönau nach Krumbach - leicht ansteigend, was die letzten Körner hergaben. Und die Sonne war noch immer da.
Mein Resumé: Alles richtig gemacht! Das Ergebnis ist super, ich habe meine Leistung gebracht. Zu den Mitbewerbern halten sich die Ergebnisse im positiven Bereich. Gegenüber Läufern die sonst bis zu 2 Minuten vor mir sind, war ich im Extremfall 6 Minuten schneller. Bei einer Laufzeit von fast eineinhalb Stunden horcht sich das nicht viel an - aber Leute: "Das war echte Arbeit!"
Was sagt Huna dazu:
Jetzt ist der Augenblick der Macht (Energie, Kraft, usw.) Das hilft! Ich habe jetzt und hier die Möglichkeit unter diesen Umständen etwas zu tun, das ich will. Ich habe Bedingungen, die ich nicht schaffen kann - die ich jetzt ausnützen kann. Nur jetzt, hier und heute! Das will ich gerne tun!

Sonntag, 20. Juni 2010

Ternitz - Grenze im Kopf!

Die Grenzen sind im Kopf - wie es scheint! Tolles Wetter, schöne Strecke, gute Veranstaltung und super motiviert. Was das war? Ich und der Ternitzer Stadtlauf!
Derzeit zerschelle ich aber an meiner persönlichen Grenze, die ich vermutlich im Kopf habe. Ich Lauf da mein Ding und bemüh mich ja auch während des Laufes - trotzdem, die Zeit ist über 50 Minuten. In Oberpullendorf waren es 18 Sekunden, in Ternitz 12. Interessant an der Geschichte: Der durchschnittlicher Puls während des Wettkampfes sinkt. Bin ich ein fauler Sack - oder will mein Unterbewusstsein nicht?
Ach ja - es war ein schöner Lauf, die Veranstaltung war gut und die Ternitzer wie immer gut aufgelegt! Ich wär auch gern mit meiner Leistung zufrieden - fehlen derzeit gerade Mal 13 Sekunden ;-)
Der Ternitzer Lauf zählt zur Lauftour und auch von diesem Lauf, kann man nur Gutes berichten. Infrastruktur, Check in, Streckensicherung, Läuferbuffet, Publikum and so on - alles Super. Zusätzlich hat der Verein ein tolles Angebot vorbereitet wo man sich wirklich umfassend und ganz ausgezeichnet versorgen konnte mit Grillhenderl, Kaffee .... Im Läuferpackage eine Eintrittskarte fürs Erlebnisbad! Bei etwas besserem Wetter wär das ein Tag in Ternitz vom Feinsten geworden. Ich hab' die Karte verfallen lassen und bin nach Hause gefahren.
Aber das war ein tolles Angebot der Ternitzer an alle Läufer und Gäste - dafür ein herzliches Dankeschön :-))).

Sonntag, 13. Juni 2010

Oberpullendorfer Stadtlauf - Super!

Vorerst einmal ein Lob an das Wetter und die Veranstalter. Es war einfach toll am Stadtlauf in Oberpullendorf. Die Veranstaltung war einfach ideal für Läufer. Entspannte und freundliche Aufnahme im Rathaus, tolle Atmosphäre bei den Starts und Läufen, eine schöne gut gekennzeichnete und ausgeschilderte Strecke, freundliche Ordner inclusive Polizei bei der Sicherung, engagierte Labestellen in mehr als ausreichender Anzahl, WC und Duschen sauber und genügend in der Anzahl. Nach dem Lauf ein tolles Läuferbuffet mit freundlichen Leuten. Der Läufer war König an diesem Tag in Oberpullendorf. Dafür gilt es sich zu bedanken bei Leichtathletik Mittelburgenland, vor allem aber bei Werner Faiman und seinen unzähligen freundlichen und lieben Helfern. So macht laufen Spaß, auf derartige Veranstaltungen kommt man gerne und so lebt eine Läuferfamilie! Das tut auch der Lauftour gut, die damit wieder bewiesen hat, dass in ihrer Veranstaltungsserie ausgezeichnete Läufe organisiert werden.
Mein eigener Lauf war gut. Die Angst die ich hatte war, dass ich den Firmenlauf vom Donnerstag spüren werde. Das war nicht der Fall, die teilweise schwüle Hitze verhinderte aber eine bessere Zeit. So gesehen bin ich mit der Zeit nicht ganz zufrieden - mit dem Lauf aber doch. Auf geht es nächste Woche nach Ternitz und da reiß ich den Asphalt auf ;-) - so gut ich kann!

Dienstag, 8. Juni 2010

Lauftour - dickes Lob!

Wir freuen uns über die ausgezeichnet veranstalteten Läufe und natürlich auch schon auf den nächsten, in Oberpullendorf. Wer wie ich die Lauftour läuft, kann sicher sein, auf qualitativ hochwertige Veranstaltungen zu treffen. Bestens organisiert, gutes "Betriebs"klima, schöne Strecken und ausgezeichnete Läuferbuffets. Das Paket wird abgerundet durch eine informative Homepage der Lauftour und eine schnelle Ergebnisermittlung.
So gesehen kann man, geht man auf eine Lauftourveranstaltung damit rechnen, als Läufer sehr gut aufgehoben zu sein. Da gilt es sich einmal bei jenen zu bedanken, die weitgehend im Verborgenen arbeiten. Bei denen die die Sponsoren gesucht haben für die Lauftour, die die Homepage warten und die Ergebnisse ermitteln und hochladen usw, usf. Eine der wichtigsten und der wesentlichen Aufgaben aber ist, die richtigen Läufe, die richtige Mischung und die richtigen Veranstalter auf der Lauftour zu haben. Das ist vermutlich nicht wenig Arbeit, die häufig unbedankt geleistet wird. Da möchte ich meinen Laufblog dazu nutzen, einmal für die im stillen arbeitenden Funktionäre der Lauftour eine Lanze zu brechen und mich herzlich für ihr Bemühen zu bedanken.