Sonntag, 6. März 2011

....noch 42 Tage


Es sind nur noch 42 Tage und das Projekt Vienna City Marathon schreitet voran. Diese Woche konnte ich auf zwei etwas längeren Läufen (27 km und 22 km) meinen Plan gut umsetzen. Weglaufen nach Gefühl und entsprechend dem Plan auf die innere Stimme horchen. Das ist super gut gelaufen und ich hatte beide Male einen wunderschönen Lauf. Schöne Bilder während des Laufens zu erzeugen hilft! Sich mit Unihipili (Oskar) zu beschäftigen (Selbstsuggestion) und in Wien am Donaukanal und im Prater bei -2 ° Celsius zu laufen während Kinoaka in Honolulu am Alawai-Kanal ist. Ach das ging super, ich bin vom Ergebnis überzeugt und werde versuchen, dass auch beim Vienna City Marathon umzusetzen. Jetzt gibt es noch ein paar Möglichkeiten beim Laufen das auszuprobieren. Als Vorbereitung wär auch der Wien-Energie-Halbmarathon am 20. März 2011 ein Thema - schauen wir mal!
Was ganz gut funktioniert sind meine Huna-Grundsätze als Hilfe.
Once more: If it works, it's Huna!

Dienstag, 15. Februar 2011

Slow? No Matter!

Noch 61 Tage zum Vienna City Marathon und es ist Zeit sich Gedanken zu machen - Wie angehn? Wie schon erwähnt, möchte ich diesmal eine für mich ganz besondere Art des Herangehens wählen. Habe ich mich bisher immer an zielorientierten Trainingsplänen entlanggehantelt, möchte ich diesmal aus einem ordentlichen - wenn auch nicht auf den Vienna City Marathon focussierten - Ausdauertraining starten.
"Aus dem Gefühl heraus und was der Körper gerne und leicht hergibt" - möchte ich das Ding angehen. Es soll für mich eine neue Erfahrung werden. Ich möchte gerne ein paar mentale Fähigkeiten noch jetzt im Training üben, vor allem aber beim Vienna City Marathon einsetzen. Was sind die Kriterien? Eingangstempo aus dem Gefühl anlaufen - ohne Uhr und anders "Glumpat" - sensibel auf Körpersignale reagieren und wenn der Schmerz kommt und der kommt ganz sicher, entsprechendes Mentalcoaching. Das horcht sich jetzt ganz cool und selbstverständlich an, ist aber für mich eine komplett neue Übung.
Was erwarte ich mir eigentlich davon? Wenn ich das so genau wüsste! - aber vielleicht: mehr Verantwortung selber übernehmen (und nicht einem Trainingsplan schulden), größere Sensibilisierung für Körpersignale und den eigenen Leistungshorizont, gezielter Einsatz mentaler Fähigkeiten (Selbstsuggestion ???)
Wie weiß ich ob es gelungen ist? Stell ich nachher fest! Spaß an der Freud' könnte ein Parameter sein.

Ach alles egal - ich will einfach etwas Neues ausprobieren! Ich will einen Marathon laufen, aber es ist mir einfach nicht danach zu sehen ob ich doch noch 2Minuten auf 42,195 km gewinnen kann.

Freitag, 11. Februar 2011

Wieder da ...!

Jetzt kommt wieder die schöne Zeit und ich freu mich schon auf Ausflüge wie auf dem Photo. Es wird Zeit den Laufblog wieder zu starten um mit den Lauffreunden "fach"-zu-simpeln .
Den Winter haben ich wieder damit rübergebracht, dass ich - na ja - gelaufen bin. Ohne geht's nicht.
Wie es so geht kommen einem die krausesten, vor allem aber auch nützliche Gedanken. Ich will am Vienna City Marathon starten. Ich will kein "Competitioner" sein. Ich will nicht konservativ trainieren! Hang Loose - Ich will ein "Spaßläufer" sein - was immer das ist. Das soll's sein für den Anfang, das Jahr ist kurz und die Laufsaison lang. Da können wir noch viel darüber diskutieren.
Heute mittag schien die Sonne auf die hawaiianische Seite meines Herzens - die hab ich auch ;-)! Ich leb' einfach in mehreren Leben. In meinem europäischen ererbten Leben, in meinem hawaiianischen erwählten Leben usw.usf. War das schön heute, liebe Leute! So viele liebe Leute auf der Laufstrecke, alle gut gelaunt und freundlich - ach ja, ich bin 18 km gelaufen. Aber das war nicht so wichtig!

Sonntag, 7. November 2010

Lauftourehrung in Lanzenkirchen

Die gestrige Lauftourehrung war wieder ein erfolgreiches Teil im Puzzle einer erfolgreichen Geschichte. Alle Veranstalter hatten sich voll engagiert und so waren die einzelnen Läufe der Lauftour für die Sportler - seitens der Veranstaltungen und der Infrastruktur - sehr erfreuliche Ereignisse. Selbst wenn man mit der eigenen Performance nicht zufrieden war, an der Veranstaltung war's nicht gelegen. Siehe Vorberichte!
Die Lauftourehrung gesellte sich da in die Reihe der tollen Veranstaltungen. Ein wirklich ausgezeichnetes Ambiente und erfolgreich bemühte Veranstalter setzten der Lauftour 2010 einen durchaus erfreulichen und positiven Abschluss. Schön daran auch, dass es um die Sportler ging und die sich im Mittelpunkt der Bemühungen sahen. Eine Großfamilie von mehreren hundert Mitgliedern vom Knirps bis zum echten Oldie (70+) feierte miteinander. Da gilt es an dieser Stelle einmal mehr, einen Dank Richtung Lauftourorganisation zu senden. Dass die für 2011 eine Fortführung der Lauftour angekündigt hat, ist eine besondere Freude.

Sonntag, 31. Oktober 2010

Meine Lauftour 2010

Am 6. November findet die Lauftourehrung in Lanzenkirchen statt. Grund genug sich Gedanken zu machen wie es lief und ein Resumé zu ziehen. Beginnend im April (Seebenstein) bis Ende Mai ( Wiener Neustadt) versuchte ich unter 5 Minuten/km zu laufen. Gelungen ist es mir ganz knapp in Seebenstein, Erlach und außerhalb der Lauftour in Leobersdorf beim Brückenlauf.
Ab Juli setzte ich dann mit einem Multifunktionstraining an - wobei zuerst kein Trainingseffekt spürbar war. Allerdings ich merkte schon, dass das moderate Krafttraining und die Stabilisierungsübungen auf MFT-Board, Sitzbällen, Gymnastikball usw. Veränderungen brachten.
Auswirkungen merkte ich ab September (Feistritz), wo ich im Gelände relativ gut die Verbesserungen im Bereich Kraft und Hüft- bzw. Gelenksstabilität bemerkte.
Letztendlich führe ich darauf zurück, dass mir dann im Oktober in Grimmenstein und in Lanzenkirchen ganz ausgezeichnete Läufe gelungen sind.
Soll bedeuten: Ich bin mit meiner Performance auf der Lauftour zufrieden. Verbesserungen sind möglich und erstrebenswert. Meinen unmittelbaren Mitstreitern in der Alterklasse bin ich nähergerückt und der schlußendlich erreichte 13. Gesamtrang nach 12 Läufen entspricht absolut meinem Leistungsniveau.

Mittwoch, 13. Oktober 2010

Feines Ende der Lauftour 2010!

Bei herrlichstem Laufwetter wurde am Sonntag in Lanzenkirchen die Lauftour 2010 beendet. Wie bei der Lauftour auf allen Läufen: Super Veranstaltung! Da kann man nicht meckern. Ein engagierter Veranstalter zeigte mit einer Gemeinde, die ihn unterstützt hat, was möglich ist. Und die Läufer dankten es. Sie kamen zahlreich, gut gelaunt und zeigten was sie können. Auch das Publikum war super drauf, vom Zielpublikum bis zu den Zaungästen am Rande der Strecke. Mit diesem letzten Lauf geht die Laufserie zu Ende - aus meiner Sicht ist es noch zu früh für ein Fazit. Da lasse ich die ganze Sache noch wirken.
Meinen Lauf in Lanzenkirchen kann ich aber schon beurteilen und der war gut. Es war mein bester Lauf heuer und ich bin mit dem Ergebnis rundum zufrieden. Bereits vom Start weg reihte ich mich gut ein und hatte meine unmittelbaren Mitbewerber gut im Griff - respektive sie mich. Zum Schluss konnte ich mich noch nach vor etwas verbessern, von hinten war keine Gefahr. Wie es aussieht werden meine 10km-Zeiten jetzt besser und ich freue mich schon auf das Training der nächsten Tage. Planung muss jetzt auch wieder sein, die Lauftour ist aus - quo vadis, Helemano?
Jetzt geht es vor allem darum, eine neue Planung für den Winter aufzulegen, Training wie Wettkämpfe und die als richtig empfundene Steigerung des Multifunktionstrainings fortzusetzen. Aber das wird eine neue Geschichte.

Samstag, 2. Oktober 2010

Grimmenstein - fein gelaufen!

Bei tollem Laufwetter - 17° C bedeckt - ging heute das Grimmensteiner Lauf-Event in Szene. Eine schöne Strecke, ein bemühter Veranstalter aber leider wenig Publikum waren der Rahmen, für diesen schönen Lauf. Dieses war der vorletzte Lauf der Lauftour und auch dieser war ausgezeichnet veranstaltet. Da kann man sich auf die Lauftour 2011 bereits jetzt freuen.
Ich wusste nicht ganz wie ich es angehen will. In der Vorwoche etwas verkühlt, war mir absolut nicht klar, was ich machen kann. Ich hab mich dann entschieden, dass ich wegrenn'
was ich kann und warte bis ich eingeh. Tolle Taktik - oder? Aber ich hab mir eben gedacht zu Tode gefürchtet ist auch gestorben uns schlussendlich mit viel Glück kann es ja auch klappen. Ich hatte das Glück und legte einen feinen Lauf hin, bei dem meine Kraft bis zum Schluss reichte. Meine Mitbewerber hatte ich gut unter Kontrolle, die schnelleren sah ich wie immer von hinten und hoffte, dass mich die ganz schnellen nicht überrunden.
Die Auswertung ergibt, dass dies heuer mein bester Lauf über eine Distanz von unter 10 km war und das macht Hoffnung. Nächsten Sonntag ist der letzte Lauf der Lauftour in Lanzenkirchen dran und der geht über 10 km. Danke allen, die vom Streckenrand mich ermuntert haben, heute mein Ding zu machen - es war fein!
Mahalo nui loa! Aloha e malama pono!